Japanisches Heilströmen - Jin Shin Jyutsu

 

"Die Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden Menschen"

 

Der Name "Jin Shin Jyutsu" stammt aus dem Japanischen.

"Jin" - der (mitfühlende, wissende) Mensch

"Shin" - der Schöpfer oder der Geist Gottes

"Jyutsu" - die Kunst

 

Jin Shin Jyutsu ist eine Lehre, die Anfang des letzten Jahrhunderts von Jiro Murai ( geb. 1886 in Taishoomura - Sohn einer Ärztefamilie) in Japan wiederentdeckt wurde und von Mary Burmeister (geb. 1918 in Seattle - Tochter japanischer Eltern) in den Westen gebracht wurde.

 

Jin Shin Jyutsu ist ein uns angeborenes Wissen. Alles, was wir für Harmonie und Gleichgewicht im Leben brauchen, liegt in uns. Wir müssen nicht im Äußeren nach Glücklichsein suchen, wahres Glück kann nur von innen kommen.

 

Die Anwendung des Jin Shin Jyutsu erfolgt mit den Händen, diese werden auf bestimmte Körperstellen über die Kleidung gelegt. In der Regel werden zwei "Sicherheits"-Energieschlösser gleichzeitig gehalten, damit die Energie zwischen diesen beiden Polen ins Fließen kommen kann. Die Energie kann dann wieder ungehindert durch den Körper strömen. Aus diesem Grund spricht man bei der Anwendung des Jin Shin Jyutsu auch vom Strömen.

 

Jin Shin Jyutsu kann auf allen drei Ebenen (Körper, Geist und Seele) helfen.

Strömen hilft sowohl der körperlichen Gesundheit (der Körper wird effektiver entgiftet, der Stoffwechsel wird angeregt und Organe in ihrer Funktion gestärkt), aber auch der geistigen Gesundheit (negative Gedankenmuster lösen sich auf, Gelassenheit und Heiterkeit entwickeln sich, das Bewusstsein erweitert sich) und der seelischen Gesundheit (die Stimmung hellt sich auf, die Einstellungen - Sorgen, Ängste, Wut, Trauer und Bemühung - werden harmonisiert).

 

Jin Shin Jyutsu hilft aber nicht nur dadurch, dass man von einer zweiten Person geströmt wird, auch kann man durch Selbsthilfe (Halten der Energieschlösser, Fingerhalten, achtsame Atmung) den Energiefluss anregen und damit Einstellungen und festgefahrene Verhaltensmuster lösen.